Das Auswärtige Amt beauftragt ein Netzwerk zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Südosteuropa
ILTIS konzipiert und realisiert Aufbau und Begleitung des Netzwerks
Auftrag
Das Auswärtige Amt der BRD und die InWEnt gGmbH beauftragen ILTIS, ein transnationales Netzwerk von Business Service Centern für Südosteuropa zu konzipieren und umzusetzen. Der darauf aufbauende Entwicklungsprozess in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Montenegro) ist längerfristig voranzubringen. Das Ergebnis soll die Zusammenarbeit dokumentieren und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Vorgehen
ILTIS stellt zunächst Kontakte zu Partnerorganisationen (u.a. Regierungsinstitutionen, Wirtschaftsorganisationen, Kammern, Beratern, Verbänden) in allen Ländern her. Es werden die Bedürfnisse und Anforderungen an ein gemeinsames Vorhaben erhoben. Der Vorschlag von ILTIS, die praktische wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen Ländern durch ein virtuelles, gemeinsam betriebenes Netzwerk von Business Service Centern voranzubringen, wird begrüßt. ILTIS bereitet den Projektauftrag als Entscheidungsvorlage für das Auswärtige Amt vor und stellt eine Anschubfinanzierung für das Vorhaben sicher.
Im Prozess der Konzepterarbeitung werden alle beteiligten Partner an einen Tisch geholt und integriert. Es wird ein Business Plan erarbeitet, der neben einem gemeinsamen Geschäftsmodell das Vorgehen beim Aufbau der Business Service Center beschreibt. In diesem werden Standards und Anforderungen an die Leistungen der Business Service Center definiert. ILTIS erstellt eine standardkonforme Onlineplattform, die landesspezifische Anforderungen in der Darstellung (z.B. kyrillische Schrift und Verfügbarkeit der Inhalte in verschiedenen Landessprachen) berücksichtigt.
Die Entwicklung der Leistungen, die von den Business Service Centern vor Ort angeboten werden, erfolgt ebenfalls gemeinsam mit den Partnern vor Ort. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Unternehmen, Wirtschaftsorganisationen und Regierungsinstitutionen wird ein kontinuierliches Feedback der Zielgruppen sicher gestellt. Die Aktivitäten der Business Service Center werden analysiert und die Wirkung der Maßnahmen auf die Wirtschaftsentwicklung beobachtet. Auf diese Weise werden die Leistungen permanent den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes angepasst.
Ergebnis
Das South Eastern Europe Network ist etabliert. Die Partner treffen sich regelmäßig und arbeiten innerhalb des Netzwerks bei der Entwicklung und Erstellung von Leistungen zusammen. Die zugehörige Onlineplattform www.see-network.com hilft öffentlichen Institutionen und Unternehmern in den beteiligten Ländern, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren. Investoren erhalten dadurch in standardisierter Form die wichtigsten Informationen zum Wirtschaftsgeschehen in den einzelnen Transformationsstaaten. Qualifizierte Ansprechpartner begleiten vor Ort und vermitteln Kontakte in Institutionen und zu Unternehmen.
Über den Erfolg beim Aufbau der Business Service Center und der Online-Plattform hinaus, konnten die lokalen Partner ihre Kompetenz und Performanz deutlich verbessern.
Auch die öffentliche Wahrnehmung wurde geschaffen. Neben einer kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit wurden in jedem Land PR-Events durchgeführt. So waren bei einer PR-Veranstaltung in Mazedonien beispielsweise 7 TV Stationen, 5 Radiostationen, die mazedonische Nachrichtenagentur, 4 große Tageszeitungen, sowie Vertreter zahlreicher Botschaften und internationaler Organisationen (z.B. gtz, World Trade Organisation, DIHK, USAID) sowie Führungskräfte aus öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen vertreten.


