Wissenstransfer aktiv gestalten: Zwischen Hype und Handwerk, was wirklich zählt.
Als in der Trainingswelt der E-Learning-Boom losging, hagelte es Fragen:
„Warum macht ihr noch klassische Folien? Warum keine animierten Module? Kein E-Learning?“
Unsere Antwort war – und ist – nicht altmodisch, sondern überlegt.
- Ja, wir haben uns das angeschaut.
- Ja, wir haben E-Learning ausprobiert.
- 2–3 Projekte, solide umgesetzt. Wenn der Kunde es bezahlt hat, war das kein Thema.
- Aber wir sind kein E-Learning-Studio, das automatisch jedem Hype hinterherrennt.
Warum?
Weil es sich nicht immer lohnt.
Weil es auf den Mehrwert ankommt, nicht auf die Technik.
Ein professionelles E-Learning kostet.
Und oft war der Bedarf schlicht nicht da – niemand zahlt fünfstellige Beträge für ein kleines Modul, wenn drei Tage vor Ort deutlich effektiver sind.
Auch das Thema Videokonferenzen: Klar, wir haben’s gemacht. Skype, damals noch. Ging – aber nur begrenzt. Komplexe Prozesse via Skype zu trainieren? Nein, danke.
Heute ist Microsoft Teams gut für kurze Abstimmungen oder Remote-Workshops. Aber ein vollständiger Ersatz für echtes, intensives Training ist es nicht.
Was man aus all dem mitnehmen kann?
- Nicht jedem Trend blind folgen.
- Neue Tools kennen – aber nicht alles mitmachen.
- Prüfen, was wann wirklich Sinn macht.
- Und den Mut haben, dem Kunden zu sagen: „Hey, der Film bringt hier nichts – lieber schicken wir drei Trainer zu euch vor Ort.“
Denn am Ende bleibt eine Wahrheit bestehen:
Es sind immer noch Menschen, die lernen müssen.
Und Menschen werden müde.
Vom Bildschirm, von Avataren, von KI-Moderatoren, von der nächsten Micro-Learning-Schleife um 16:30 Uhr.Irgendwann brauchen sie einfach wieder echtes, professionelles Training. Mit echten Trainern. Und echter Wirkung.
Was ich der nächsten Generation mitgeben möchte?
- Fleiß.
- Hingabe.
- Leidenschaft für die Sache.
Intelligenz ist wichtig – klar. Aber noch wichtiger ist, dranzubleiben.
Nicht beim ersten Gegenwind den Kurs wechseln. Nicht ständig nach Balance suchen, ohne je ins Ungleichgewicht zu gehen. Sondern wirklich arbeiten wollen. Mit Spaß und Ausdauer.
Denn echte Qualität entsteht nicht durch Tools –
sondern durch Menschen, die mit Leidenschaft und Haltung arbeiten.
Im Rahmen unseres internen Wissenstransfers haben wir unseren Kollegen befragt, der über viele Jahre hinweg ILTIS mitgeprägt haben – fachlich wie kulturell. Aus rund 30 Jahren Trainingserfahrung kam mehr dabei heraus, als nur eine Rückschau:
- es waren ehrliche Reflexionen,
- echte Lernmomente und
- persönliche Haltungen,
- Erfahrungsberichte und
- Anekdoten,
die wir als so wertvoll empfunden haben, dass wir sie mit euch teilen.
Nicht als Rezept – sondern als Inspiration. Denn jede:r kann aus diesen Erfahrungen etwas Eigenes mitnehmen: Impulse, Perspektiven, vielleicht auch einen neuen Blick auf alte Fragen.
Fazit
Wir sind überzeugt: Nur wer frühzeitig in systematische Wissenssicherung investiert, wird in Zeiten des demografischen Wandels langfristig handlungsfähig bleiben.
Wissen ist ein zentraler Erfolgsfaktor – aber nur, wenn es geteilt, dokumentiert und weitergegeben
Sie möchten mehr über unseren Wissenstransfer-Ansatz erfahren?
Wir tauschen uns gern mit Ihnen aus – sprechen Sie uns an.






