Teamtag bei ITLIS – ein Rückblick auf einen Tag aus Statusberichten, Impulsen und geselligem Miteinander
Nach dem gemeinsamen Ankommen ab 8:45 Uhr startete um 9:15 Uhr der formale Teil mit einem dichten, aber kurzweiligen Programm aus Statusberichten, Ergebnissen, Impulsen und einer internen Qualifikation, bevor der Tag bei Mittagsgrillen und der ILTIS Team-Olympiade einen geselligen Ausklang fand.
Teil I – Der formale Teil
Stand Überblick ILTIS
Den Auftakt gestaltete Alexander mit einem Überblick über den aktuellen Stand bei ILTIS. Wo stehen wir, was geht gerade, wo müssen und sollten wir noch nachlegen. Ein wichtiger Moment, um alle ILTISse auf denselben Wissensstand zu bringen, bevor es in die inhaltlichen Themenblöcke des Tages ging.
Der Kultur-Check
Ralf präsentierte uns die Ergebnisse unseres internen Kultur-Checks. Ziel der internen Umfrage war zum einen, selbst mal wieder einen Einblick und ein Stimmungsbild bei ITLIS einzufangen. Und zum anderen wollten wir unser Produkt einem Live-Test unterziehen und im ersten Durchlauf selbst Verbesserungspotenziale erkennen.
Hintergrund zu unserem Kultur-Check:
Ausgangspunkt des Kultur-Checks ist unser derzeitiges Whitepaper zur Kulturidentität und Zugehörigkeit. Das Whitepaper endet mit dem Angebot eines Kulturchecks: Erhebung des Ist-Zustands als Ausgangspunkt, um den Soll-Zustand zu definieren, Handlungsfelder abzuleiten und daraus eine (von ILTIS begleitete) Organisationsentwicklung zu starten.
- These: Identifikation ist heute wichtiger als früher; Organisationen werden zunehmend als Akteure wahrgenommen. Kulturidentität ist deshalb – besonders im Personalbereich – ein wichtiges Steuerungsinstrument.
- Eine Organisationskultur entsteht von selbst – meist über viele Jahre und unbewusst. Was dabei entsteht, ist oft wenig bekannt und wird kaum aktiv genutzt.
- Besonders relevant wird die interne Kultur bei Transformationsprozessen (die praktisch jede Organisation heute durchläuft): Mit einer funktionierenden Organisationskultur gelingen diese leichter und zielgerichteter.
- Fazit: Kulturidentität ist eine wichtige Steuerungsgröße, die man kennen sollte – nur dann lässt sie sich gezielt verändern und nutzen.
Danach folgte ein Einblick in ausgewählte Fokusgruppen. Die Fokusgruppen entwickeln und / oder verbessern unsere Kernleistungen. Aufgrund von aktuellen Trends oder Rückmeldungen sowie Erfahrungen aus schon geleisteten Projekten.
Fokusgruppe Service Performance
Unter dem Leitsatz „Wer die Menschen gewinnt, der gewinnt die Zahlen“ stellte Markus den Stand unseres Produkts „Service Performance“ vor.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Servicebetriebe im Automobilgeschäft zwar ausgelastet, aber trotzdem nicht so profitabel sind, wie sie sein könnten – oft wegen blinder Flecken in eingefahrenen Prozessen, Reibungsverlusten an Schnittstellen oder einer Führungskultur ohne Raum für Reflexion.
Wir von ILTIS begleiten Betriebe hier mit einer Doppelstrategie: Die Teams vor Ort entwickeln eigene Lösungen für das, was sie bremst, während ILTIS mit erprobten Instrumenten für tieferliegende Themen wie Führungsverhalten oder Onboarding unterstützt.
Unser Anspruch dabei: begleiten statt ersetzen, fordern statt verwalten, befähigen statt beraten.
Fokusgruppe Qualifizieren
Seit es ILTIS gibt, qualifizieren wir. Qualifizieren gehört seit jeher zu unserem Kerngeschäft und ist eines unserer wichtigsten Leistungsangebote. Umso wichtiger ist es, dass wir uns hier nicht zurücklehnen, sondern up-to-date bleiben und unser Konzept stetig weiterentwickeln. Aus genau diesem Grund gibt es die Fokusgruppe Qualifizieren, die von Alexander, Natascha und Maren gebildet wird.
Grundlage sind fünf didaktische Prinzipien – von Relevanz und Zielgruppenorientierung über Struktur und Modularität bis hin zu Flexibilität, Kompetenzaufbau und nachhaltigem Transfer –, die jeder Lerneinheit bei ILTIS zugrunde liegen.
Vorgestellt wurde außerdem das Konzept der „Lernreise“ vom übergeordneten Lernpfad über Phasen und Module bis zum kleinsten Lernhäppchen, dem Baustein, sowie wie ein solches Lernprogramm aus Kundensicht sowohl in Präsenz- als auch in webbasierten Formaten zum autarken Selbstlernen aussieht.
ILTIS und KI: Erkenntnisse und Learnings aus unserer Arbeit mit KI
Weiter ging es mit unseren „Prompt-Pioneers“. Marcus berichtete, woran unsere Fokusgruppe KI aktuell im Bereich Künstliche Intelligenz arbeitet.
Nach wie vor gilt für uns: KI ist unsere entlastende Kollegin, die uns hilft, Projekte einfacher und serviceorientierter umzusetzen. Und dass dies schon geschieht, zeigt sich in aktuellen Kundenprojekten – etwa bei der Entwicklung KI-gestützter Wissensprozesse für Kunden.
Darüber hinaus zeigte uns Marcus Neuerungen in unserem KI-Tool Langdock wie das Excel-Plugin zum Chatten mit Tabellen oder neue Ordner-Funktionen. Als Nächstes stehen unter anderem weitere Agenten für Übersetzungen und Wissensmanagement an.
Interne Qualifikation: Feedback geben und annehmen
Den Abschluss des formalen Programms bildete eine Qualifikation zum Thema Feedback.
Ausgehend von der Frage, wann man selbst zuletzt Rückmeldungen aus dem Team erhalten hat, hat uns Markus in die Welt des Feedback-Gebens und Annehmens mitgenommen. Unter anderem erarbeitete er mit uns die Eigenschaften guten Feedbacks: sachbezogen, respektvoll, zielführend und ermutigend. Und er wies auf einen sehr wichtigen Punkt hin: Eine Feedbackkultur lebt nur, wenn auf Rückmeldungen auch tatsächlich reagiert wird – Schweigen oder Ignorieren zerstört Vertrauen nachhaltig.
Besonders sensibilisiert wurden wir auch für den Umgang mit digitaler Kommunikation: Weil Ton und Körpersprache in Chat und E-Mail fehlen, gehört kritisches Feedback nicht in die Schriftform, sondern sollte möglichst persönlich überbracht werden.
Mini-Formel in der klassischen Führungssituation:
„In der Situation … habe ich beobachtet … Das hat bei mir / im Team bewirkt … Ich wünsche mir künftig …“
Mini-Formel in der Peer-Variante:
„Als wir gestern … gearbeitet haben, ist mir aufgefallen … Ich fand das schwierig, weil … Ich wäre froh, wenn wir künftig …“
Klare Spielregeln – nicht nur für das etablierte Feedback von Führungskräften an Mitarbeitende, sondern auch für Feedback in die andere Richtung sowie Feedback von Kolleg*in zu Kolleg*in – rundeten den theoretischen Input ab, bevor es dann, getreu unserer eigenen Qualifizierungs-Prinzipien, ins Tun ging.
Anhand drei sehr gut ausgewählter Beispiele durften wir in Kleingruppen Feedback üben. Zum einen als Feedback-Geber*in, als Feedback-Nehmer*in und als Beobachtende.
Und damit es nicht nur bei der Übung bleibt, sondern nachhaltig im Arbeitsalltag integriert wird, schlossen wir diese Einheit mit einer Vereinbarung ab: Wir halten uns die Mini-Formel für Feedback stets vor Augen (als Sticky Note, als Post-it…) und beherzigen diese.
Teil II – Die ILTIS Team-Olympiade
Um 13:45 Uhr endete der formale Teil des Teamtags – und der gesellige Teil begann: beim gemeinsamen Mittagsgrillen ließen wir die Vormittagsthemen ausklingen, bevor ab 15.00 Uhr bei der ILTIS Team Olympiade der Wettkampfgeist geweckt wurde.
Die Olympiade hatte alles – Chaos, Konzentration und jede Menge Spaß. Beim Ballon-Dart mussten die Teams Ballons zum Platzen bringen und gleichzeitig Begriffe im Stil von „30 Seconds“ erraten.
Beim anschließenden Geschicklichkeitsspiel musste eine wackelige Konstruktion aus Holz und einem Wasserbecher sicher über einen Parcours balanciert werden.
Den krönenden Abschluss bildete Wikinger-Schach, bei dem Hölzer, Würde und Nerven durch die Luft flogen.
Das verdiente Sieger-Team durfte am Ende stolz den begehrtesten Preis entgegennehmen: Ruhm, Ehre und den goldenen Locher.
Um 17:00 Uhr ging ein rundum gelungener Teamtag zu Ende.
















