Workshop „Change“ im IHK-Netzwerk Strategie & Führung
Warum scheitern Veränderungsprojekte – und wie können wir es besser machen?
Veränderung gehört in vielen Organisationen längst zum Alltag: neue Strategien, neue Strukturen, neue Systeme, neue Rollen. Und trotzdem erleben wir immer wieder das Gleiche: Change-Vorhaben starten ambitioniert – und enden zäh, lautlos oder frustriert.
Die spannende Frage ist weniger, _ob_ es Widerstände gibt. Sondern: Warum scheitern Veränderungsprojekte so häufig – und was können wir konkret tun, um die Erfolgschancen zu erhöhen?
Genau darum geht es in unserem Workshop am 19. März 2026 im IHK-Netzwerk Strategie & Führung. Alexander Ott und Markus Pfeifer gestalten den Termin als interaktiven Workshop – mit Praxisbeispielen, Reflexion und Austausch.
Worum es in unserem Workshop geht?
Wir werfen gemeinsam einen praxisnahen Blick auf zentrale Fragen, die in fast jedem Change-Projekt früher oder später auftauchen:
- Was verstehen wir eigentlich unter „Veränderung“?
Nicht jede Veränderung ist Transformation. Nicht jedes Projekt braucht Kulturarbeit. Und nicht jede Initiative ist „nur Kommunikation“. Ein gemeinsames Begriffsverständnis ist oft der erste Hebel, um Reibung zu reduzieren. - Wo haben wir selbst die Dimension von Change unterschätzt?
Viele Vorhaben scheitern nicht am Plan, sondern an den Auswirkungen: Was bedeutet die Veränderung für den Alltag, für Schnittstellen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungen – und für die Menschen, die sie umsetzen sollen? - Welche typischen Herausforderungen treten immer wieder auf?
Von unklaren Zielen über fehlende Kommunikation bis zu mangelndem Leadership Commitment: Wir schauen auf wiederkehrende Muster – und darauf, was Organisationen konkret tun können, um nicht in dieselben Fallen zu laufen.
Was den Termin besonders macht: der Erfahrungsaustausch.
Der größte Mehrwert entsteht durch die Perspektiven der Teilnehmenden. Deshalb ist der Workshop bewusst interaktiv angelegt:
- Teilnehmende bringen eigene Beispiele und Fragestellungen ein
- wir reflektieren Muster und Ursachen gemeinsam
- wir entwickeln Ansätze, wie Veränderung realistisch, praxistauglich und direkt anwendbar gelingen kann
Unser Ziel: weniger „Change-Theorie“ – mehr Handwerk, das im Alltag trägt.
Was wir uns als Gastgeber wünschen.
Als ILTIS ist es uns wichtig, Räume zu schaffen, in denen Menschen miteinander ins Denken kommen: respektvoll, praxisnah und mit echter Neugier. Demographie ist ein Thema, das Organisationen nicht nur „managen“, sondern gestalten können – wenn unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammenkommen.
Wir freuen uns darauf, diesen Rahmen zu bieten – und noch mehr darauf, Menschen zu verbinden, die das Thema in Baden-Württemberg mit voranbringen wollen.
Der Rahmen: Interaktiver Workshop im IHK-Netzwerk
Wir freuen uns, im Rahmen des IHK-Jahresprogramms Reutlingen einen Beitrag zu leisten – und den Raum zu nutzen, um mit Teilnehmenden aus unterschiedlichen Organisationen offen über Change zu sprechen: ungeschönt, konkret und lösungsorientiert.
Wir sind gespannt auf die Beispiele, Fragen und Perspektiven aus dem Netzwerk – und freuen uns auf einen Workshop, der nicht nur inspiriert, sondern konkret weiterhilft.
Update: Von der Frage zur Auswertung – und zu konkreten nächsten Schritten.
Wir hatten angekündigt, dass wir uns anschauen wollen, warum Veränderungsprojekte so häufig nicht die gewünschte Wirkung entfalten – und was Organisationen besser machen können.
Die Teilnehmenden haben abgestimmt und die wichtigsten Herausforderungen priorisiert..
Das Bild ist klar: Unklare Zielsetzung steht an erster Stelle. Danach folgen zu viele parallele Veränderungen und der Umgang mit ignoriertem Widerstand. Ebenfalls weit oben: die Erfahrung, dass Veränderung Ausdauer braucht – Change ist ein Marathon, kein Sprint.
Das ist – bei aller Nüchternheit – eine gute Nachricht. Denn diese Punkte sind nicht „Schicksal“, sondern gestaltbar: mit einem klaren Zielbild, konsequenter Priorisierung, echter Beteiligung und einem Rhythmus, der Dranbleiben möglich macht.
Wir haben die Ergebnisse als Grafik vorliegen. Ebenso werden wir in den nächsten Wochen zu jedem Punkt einen Beitrag mit praxisnahen Handlungsimpulsen veröffentlichen.







